Ruhe finden bei Jesus

Kommt alle zu mir, die ihr euch abmüht und belastet seid! Ich will euch Ruhe schenken.
Matthäus 11,28

Manchmal ist das Leben einfach schwer. Der Alltag fordert uns, Sorgen um die Zukunft nagen an uns, und manchmal tragen wir auch innerlich eine Müdigkeit, die sich nicht durch Schlaf beheben lässt. Es gibt Zeiten, da sind wir innerlich erschöpft – müde vom Kämpfen, müde vom Funktionieren, müde vom Starksein.

Jesus kennt diese Lasten. Und er lädt uns ein: „Kommt zu mir!“ Nicht: „Reiß dich zusammen!“ oder „Stell dich nicht so an!“, sondern: Komm zu mir – genau so, wie du bist. Mit allem, was dich bedrückt.

Bei ihm müssen wir nichts vorspielen. Wir dürfen unsere Masken ablegen, unser Herz ausschütten, einfach sein. Und er? Er will uns Ruhe schenken. Keine flüchtige Ablenkung, keinen oberflächlichen Trost, sondern tiefe, echte Ruhe für die Seele. Eine Ruhe, die nur in seiner Gegenwart zu finden ist. Eine Ruhe, die uns neu aufatmen lässt.

Ich habe das oft erlebt: In den Momenten, in denen ich alles vor Jesus bringe – meine Sorgen, meine Fragen, meine Erschöpfung – da schenkt er mir Frieden. Nicht immer sofort eine Lösung, aber seine Nähe. Und das genügt oft schon, um neue Kraft zu schöpfen.

Wenn du müde bist, erschöpft oder einfach leer – dann lauf nicht weiter, sondern komm zu Jesus. Bleib nicht alleine mit dem, was dich belastet. Bei ihm ist ein Ort der Ruhe. Für dich. Heute.

In eigener Sache:
Ich mache eine kleine Blogpause – die nächsten 14 Tage wird es hier keine neuen Beiträge geben, da ich selbst eine Zeit der Ruhe und des Auftankens im Urlaub nehme.
Ich freue mich schon darauf, danach wieder neue Impulse mit dir zu teilen. Bis dahin wünsche ich dir eine gesegnete Zeit voller Frieden und Nähe zu Jesus!

Gottes Segen Ulrike

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Gottes Licht im Dunkeln

Am Anfang war Finsternis. Chaos. Leere. Und dann spricht Gott. Nur ein Satz, nur ein Wort – und alles verändert sich. „Es werde Licht!“ Und es wurde Licht.

Wie kraftvoll sind doch Gottes Worte! Sie schaffen Realität. Wo vorher Dunkelheit war, breitet sich Licht aus. Dieses erste Licht ist mehr als nur Helligkeit – es ist Ausdruck von Ordnung, Hoffnung, Leben. Gott spricht – und Dunkelheit hat nicht das letzte Wort.

Auch heute noch spricht Gott. Und auch heute noch bringt er Licht in die Dunkelheit. In meine. In deine. In Situationen, in denen alles dunkel scheint, bringt er Klarheit. Trost. Hoffnung. Vielleicht kennst du das auch: innere Dunkelheit, Zweifel, Angst, Orientierungslosigkeit. Aber genau da hinein spricht Gott: „Es werde Licht.“

Er selbst ist dieses Licht. Jesus sagt von sich: „Ich bin das Licht der Welt.“ (Johannes 8,12) Wer mit ihm lebt, muss nicht im Dunkeln tappen. Dieses Licht ist nicht abhängig von unseren Gefühlen, nicht von äußeren Umständen. Es ist da. Verlässlich. Beständig.

Gottes Licht zeigt uns den Weg, wenn wir nicht mehr weiterwissen. Es wärmt, wenn unser Herz kalt geworden ist. Es schenkt Hoffnung, wenn wir verzweifeln. Und es durchdringt selbst die tiefste Nacht.

Ich möchte auf dieses Licht vertrauen. Auch wenn ich es nicht immer sofort sehe. Auch wenn Dunkelheit mich umgibt – ich halte mich an dem fest, der gesprochen hat: „Es werde Licht!“ Denn wenn Gott spricht, geschieht es.

Praktischer Impuls:

Wenn du magst, nimm dir heute einen Moment und bete: „Herr, sprich dein Licht in meine Situation.“ Und dann warte. Vertraue darauf, dass sein Wort wirkt – vielleicht nicht immer sofort sichtbar, aber tief in deinem Herzen beginnt es zu leuchten.

Gottes Segen,

Ulrike


Gebet:

Gott, du bist das Licht in der Dunkelheit. Du hast am Anfang das Licht geschaffen und du bringst auch heute Licht in mein Leben. Sprich du in meine Situationen hinein, wo es finster ist. Vertreibe alles, was mich niederdrückt. Hilf mir, auf dein Wort zu vertrauen, auch wenn ich noch kein Licht sehe. Danke, dass du treu bist und dass dein Licht stärker ist als jede Dunkelheit. Amen.


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Für Gott ist nichts unmöglich


Lukas 1,37: „Denn für Gott ist nichts unmöglich.“

Manchmal scheint alles hoffnungslos. Die Umstände sprechen gegen uns. Der Berg vor uns ist zu groß, die Tür zu fest verschlossen, die Situation aussichtslos. Vielleicht bist du gerade an so einem Punkt in deinem Leben – wo du nicht mehr weiterweißt, wo du dich fragst, ob sich jemals etwas ändern wird.

Doch dann kommt dieser eine Satz aus der Bibel – so kurz und kraftvoll: „Denn für Gott ist nichts unmöglich.“

Dieser Vers steht im Zusammenhang mit der Ankündigung der Geburt Jesu. Der Engel Gabriel spricht diese Worte zu Maria, die nicht verstehen kann, wie sie ohne mit einem Mann zusammen gewesen zu sein, ein Kind bekommen soll. Es ist menschlich gesehen unmöglich. Aber nicht für Gott. Denn er steht über allen Naturgesetzen, über allem, was wir für logisch oder realistisch halten. Er ist allmächtig – und das bedeutet: wirklich alles ist möglich mit ihm.

Und das gilt auch für dein Leben.

Gott hat Macht, Türen zu öffnen, wo du nur Mauern siehst. Er kann Herzen verändern, neue Wege zeigen, Heilung schenken – körperlich, seelisch oder in Beziehungen. Auch wenn du im Moment vielleicht nur Dunkelheit siehst: Mit Gott gibt es immer Hoffnung. Er sieht den ganzen Weg, auch wenn du nur den nächsten Schritt erkennst.

Ich selbst habe schon oft erlebt, dass Gott eingegriffen hat, wenn ich am Ende war – nicht immer so, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber immer zum Guten. Sein Zeitplan ist anders als meiner, aber seine Macht ist real. Ich darf vertrauen, dass er alles in seiner Hand hält – auch das, was mir zu schwer erscheint.

Vielleicht brauchst du heute genau diese Erinnerung:
Gib nicht auf. Gott kann. Gott sieht dich. Und er hat einen Weg.

Praktisch im Alltag heißt das:

  • Hör nicht auf zu beten – auch wenn du schon lange wartest.
  • Erwarte Großes – nicht aus eigener Kraft, sondern weil Gott es tun kann.
  • Erinnere dich an Situationen, in denen Gott schon gewirkt hat – und danke ihm dafür.
  • Halte dich an seinem Wort fest, wenn deine Gefühle dir etwas anderes sagen.

Gottes Segen,

Ulrike

Gebet:
Herr, manchmal bin ich am Ende meiner Kraft und sehe keinen Ausweg. Aber du bist der Gott des Unmöglichen. Du kannst Wege schaffen, wo keine sind. Schenke mir heute neues Vertrauen, neue Hoffnung und die Gewissheit, dass du mich siehst und handelst. Ich lege meine Sorgen in deine Hände und erwarte dein Eingreifen. Amen.

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Glaube, der Berge versetzt

„Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt, dass ihr es empfangen habt, und ihr werdet es bekommen.“
(Markus 11,24)

Es gibt Situationen im Leben, in denen alles gegen uns zu sprechen scheint. In denen wir keine Lösung sehen, keinen Ausweg, keine Veränderung. Und doch spricht Jesus in diesem Vers eine kraftvolle Wahrheit aus: Wenn wir beten, sollen wir glauben – glauben an das, was wir noch nicht sehen, noch nicht fühlen, noch nicht erleben.

Glaube an das, was noch nicht ist, damit es werden kann.
Das ist keine Vertröstung. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, mit dem Herzen zu sehen, was Gott schon vorbereitet hat – auch wenn es für unsere Augen noch unsichtbar ist.

Jesus fordert uns heraus, mit einer Haltung zu beten, die fest damit rechnet, dass Gott hört. Dass Er eingreift. Dass Er wirkt. Und genau das ist der Unterschied zwischen einem Gebet, das nur gesprochen wird, und einem Gebet, das von echtem Vertrauen getragen wird.

Glaube versetzt Berge.
Vielleicht stehst du gerade vor einem Berg. Einem Berg aus Angst, Zweifel, Krankheit oder Sorgen. Und du weißt nicht, wie du ihn überwinden sollst. Dann erinnert dich Jesus heute: Dein Glaube ist kein kleiner Funke, der verpufft – er ist wie ein Samen, der wächst. Wenn du im Gebet sprichst und im Herzen glaubst, kann dieser Glaube Berge versetzen.

Nicht, weil du stark bist – sondern weil Gott stark ist.

Das bedeutet nicht, dass alles sofort geschieht.
Manchmal dauert es. Manchmal verändert sich zuerst unser Inneres, bevor sich die Umstände verändern. Aber das Gebet im Glauben setzt etwas in Bewegung – in uns, in anderen, in der unsichtbaren Welt.

Wenn wir glauben, dass wir empfangen haben, leben wir schon jetzt in der Erwartung, dass Gottes Verheißungen wahr werden.

Nicht aus eigener Kraft. Sondern weil wir unser Herz auf den richten, der treu ist.

Gottes Segen,

Ulrike


Gebet:
Herr, ich danke Dir, dass ich im Gebet mit allem zu Dir kommen darf. Schenke mir Glauben – Glauben, der auf Dich vertraut, auch wenn ich noch nichts sehe. Du kennst meine Berge. Ich lege sie in Deine Hände. Ich will glauben, dass Du Wege bahnst, Wunder tust und mein Herz stärkst. Hilf mir, Dir zu vertrauen – heute und morgen. Amen.

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Sorge dich nicht um morgen – lebe im Jetzt mit Gott

„Darum sorgt euch nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ – Matthäus 6,34

Wie oft kreisen unsere Gedanken um das, was morgen sein könnte? Um das, was passieren könnte, aber vielleicht nie eintreten wird? Sorgen um die Zukunft rauben uns oft die Kraft für den heutigen Tag. Doch Jesus lädt uns ein, in der Gegenwart zu leben – im Jetzt und Hier.

Gott fordert uns heraus, loszulassen – das ständige Grübeln, Planen, Kontrollieren. Nicht, weil die Zukunft unwichtig wäre, sondern weil sie nicht in unserer Hand liegt. Wir wissen nicht, was morgen sein wird, aber wir dürfen wissen, wer morgen da sein wird: Gott.

Wenn ich auf mein Leben zurückschaue, sehe ich viele Situationen, in denen ich voller Angst in die Zukunft geschaut habe. Und doch war Gott immer da. Oft anders als erwartet, aber niemals abwesend. Diese Erfahrungen lehren mich, heute zu vertrauen – ohne alle Antworten zu haben.

Sich nicht zu sorgen heißt nicht, leichtsinnig zu sein. Es heißt, die Kontrolle abzugeben an den, der sie ohnehin in der Hand hält. Wenn wir Gott unser Leben anvertrauen, dürfen wir auch das Morgen getrost loslassen. Sorgen werden uns immer mal wieder einholen, aber wir dürfen sie immer wieder ans Kreuz bringen. In dieser Welt werden wir Sorgen und Bedrängnis erleben, doch Gott hat die Welt überwunden.

Jesus spricht:“ Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ Johannes 16,33

Es ist ein tägliches Üben: Nicht alles im Griff haben zu müssen. Die Gedanken bewusst ins Heute holen. Die Gegenwart wahrnehmen. Die kleinen Geschenke des Tages erkennen.

Gott ist jetzt da – und morgen auch. Das genügt.


Praktische Gedanken für den Alltag:

  • Wenn dich Sorgen überfallen, halte inne und frage dich: Ist das heute mein Thema?
  • Sprich ein kurzes Gebet und gib die Sorge bewusst an Gott ab.
  • Führe ein Dankbarkeitstagebuch – es hilft, im Heute zu bleiben.
  • Lies regelmäßig Gottes Verheißungen über deine Zukunft – sie geben Frieden.

Gottes Segen,

Ulrike


Gebet

Herr, hilf mir, im Heute zu leben und das Morgen dir zu überlassen. Du weißt, was kommt. Ich vertraue dir, auch wenn ich es nicht sehe. Stärke meinen Glauben, dass du bei mir bist – jetzt und an jedem neuen Tag. Amen.

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Echte Freiheit

Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit
(2. Korinther 3,17)

Freiheit – ein tiefes Bedürfnis in jedem Menschenherzen. Doch was bedeutet es eigentlich, wirklich frei zu sein? In unserer Welt wird Freiheit oft mit Unabhängigkeit verwechselt. Frei zu sein bedeutet für viele, tun und lassen zu können, was man möchte, sich selbst zu verwirklichen, keine Grenzen zu haben. Und trotzdem fühlen sich so viele Menschen innerlich gefangen – in Ängsten, Sorgen, Schuld, in Erwartungen anderer oder im ständigen Leistungsdruck.

Paulus schreibt im zweiten Korintherbrief: „Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ Eine andere Freiheit ist gemeint. Eine tiefere. Eine, die nicht von äußeren Umständen abhängt.

Ich habe das selbst erlebt: In Zeiten, in denen ich mich innerlich gefangen gefühlt habe – von Sorgen, Ängsten, von eigenen Ansprüchen, von Selbstzweifeln –, hat Gottes Geist mich nach und nach wieder in die Freiheit geführt. Nicht durch einen Knopfdruck. Aber durch seine Gegenwart, durch Trost, durch Frieden, durch Wahrheit. Gottes Geist zeigt mir, wer ich wirklich bin: ein geliebtes Kind Gottes. Ich darf loslassen, was mich bindet. Ich darf atmen. Frei werden. Frei sein.

Gottes Geist schenkt die Freiheit, die Schuld hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Die Freiheit, nicht perfekt sein zu müssen. Die Freiheit, nicht den Erwartungen der Welt entsprechen zu müssen, sondern nur den liebevollen Augen meines himmlischen Vaters zu begegnen. Die Freiheit, zu vergeben – mir selbst und anderen. Die Freiheit, mit offenen Händen durchs Leben zu gehen und Gott wirken zu lassen.

Diese Freiheit ist kein Gefühl, das kommt und geht. Es ist ein Geschenk, das wir in der Nähe Gottes empfangen. Je näher ich dem Geist Gottes komme – im Gebet, im Hören auf sein Wort, im Vertrauen –, desto mehr spüre ich, wie Ketten sich lösen. Da ist Freiheit. Innere Freiheit. Echte Freiheit.

Praktische Gedanken für den Alltag:
– Lade Gottes Geist bewusst in deinen Tag ein.
– Bitte ihn, dir zu zeigen, wo du unfrei bist.
– Lies in der Bibel, was Gott über dich sagt – seine Wahrheit macht frei.
– Halte inne, atme tief durch und übergib Gott, was dich bindet.
– Lass los, was du nicht kontrollieren kannst.
– Erinnere dich: Du bist geliebt. Und wo seine Liebe ist, ist keine Furcht.

Gottes Segen,

Ulrike

Gebet:
Herr, ich danke dir, dass dein Geist Freiheit schenkt. Du siehst, wo ich mich gefangen fühle – durch Ängste, Schuld, Erwartungen oder eigene Gedanken. Komm du mit deiner Wahrheit in mein Herz. Zeige mir, was du siehst. Hilf mir, loszulassen und dir zu vertrauen. Ich will leben in der Freiheit, die du schenkst – als dein geliebtes Kind. Amen.


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Der Mensch denkt – Gott lenkt

„Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt.“
– Sprüche 16,9

Kennst du das? Du hast einen Plan, eine klare Vorstellung davon, wie dein Weg verlaufen soll. Du hast Ziele, Träume und Vorstellungen – und plötzlich kommt alles anders. Situationen ändern sich, Türen schließen sich, neue Wege tun sich auf, die du so nie geplant hattest.

Dieser Vers aus den Sprüchen erinnert mich daran, dass es gut ist, Pläne zu machen – aber noch besser ist es, sich dabei immer wieder Gott anzuvertrauen. Denn er kennt nicht nur den nächsten Schritt, sondern auch das große Ganze. Er sieht, was ich nicht sehen kann. Er weiß, was ich brauche – nicht nur heute, sondern auch morgen.

Gott hat einen besseren Plan. Einen, der manchmal anders verläuft, als ich es mir ausmale – aber einen, der zu seinem Ziel führt. Genau hier kommt das Vertrauen ins Spiel. Es geht nicht darum, alles zu verstehen, sondern darum, ihm zu vertrauen – gerade dann, wenn unser Plan nicht aufgeht. Wenn ich mich von ihm leiten lasse, wenn ich auf seine Führung vertraue, darf ich gewiss sein: Ich bin auf dem richtigen Weg, auch wenn ich ihn nicht immer verstehe.

Ich habe oft erlebt, dass sich mein eigener Plan als brüchig erwiesen hat – aber dass Gottes Weg sich im Nachhinein als der viel bessere herausgestellt hat. Auch wenn ich ihn nicht gleich erkannt habe. Auch wenn es Umwege und Wartezeiten gab.

Vertraue Gott auf allen deinen Wegen. Lege ihm deine Wünsche, Gedanken und Pläne hin – und dann bitte ihn, deine Schritte zu lenken. Er wird es tun. Schritt für Schritt. Auch dann, wenn du noch nicht weißt, wohin der Weg genau führt.

Gott führt sicher ans Ziel – auf seine Weise, in seiner Zeit, und mit seiner Liebe.

Gottes Segen,

Ulrike


Gebet:
Herr, ich danke dir, dass du meine Schritte lenkst. Du kennst meinen Weg besser als ich selbst. Hilf mir, dir zu vertrauen – auch dann, wenn mein Plan nicht aufgeht. Zeig mir, welchen Weg ich gehen soll, und gib mir den Mut, dir zu folgen. Amen.


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Bei Gott bin ich sicher – immer

„Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist! Wohl dem, der auf ihn traut!“
(Psalm 34,9)


Es gibt viele Dinge im Leben, auf die ich mich nicht wirklich verlassen kann. Gefühle kommen und gehen. Menschen enttäuschen. Situationen verändern sich schneller, als ich manchmal hinterherkomme. Und gerade dann brauche ich einen festen Anker – einen Ort, an dem ich sicher bin, einen, der sich nicht verändert.

Dieser Ort ist Gott.

Bei ihm finde ich Zuflucht – nicht nur dann, wenn alles gut läuft, sondern gerade auch in den schweren Zeiten. Wenn Sorgen drücken, wenn Unsicherheit mich umgibt, wenn ich nicht mehr weiß, wie es weitergeht – dann kann ich zu ihm kommen.

„Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist!“ – dieser Vers lädt mich ein, Gott selbst zu erleben. Nicht nur von ihm zu hören oder über ihn zu lesen, sondern ihn wirklich zu erfahren. Seine Güte, seine Nähe, seinen Trost, seine Treue.

Ich habe erlebt: Gott ist zuverlässig. Er verändert sich nicht. Während um mich herum alles ins Wanken gerät, bleibt er dasselbe Fundament – gestern, heute und in Ewigkeit.

Nur auf ihn kann ich bauen.

Ich muss nicht stark sein, ich darf schwach sein bei ihm. Ich darf ihm alles sagen, meine Ängste, meine Zweifel, meine Fragen. Und ich weiß: Er hört zu. Er versorgt mich – auch in Zeiten, in denen ich selbst nicht weiß, wie es weitergehen soll.

Gott ist gut. Er ist treu. Und er lädt uns ein, ihm zu vertrauen.

Vielleicht fühlt sich gerade manches unsicher an in deinem Leben. Vielleicht stehst du vor einer ungewissen Zukunft. Dann möchte ich dir heute sagen: Du darfst dich auf Gott stützen. Er trägt dich. Er lässt dich nicht allein.

Vertrau ihm. Und erlebe selbst, wie freundlich er ist.

Gebet:
Herr, du bist meine Zuflucht, mein sicherer Ort. Bei dir finde ich Halt, wenn alles andere unsicher ist. Du bist treu und gut – immer. Hilf mir, dir zu vertrauen, gerade dann, wenn ich nichts mehr verstehe. Danke, dass ich dich erleben darf. Amen.

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