Worauf richtet sich dein Blick?

Wenn ihr nun zusammen mit Christus, dem Messias, zu einem neuen Leben auferweckt worden seid, dann richtet euch auch ganz nach oben aus, wo Christus ist: auf dem Ehrenplatz neben Gott. (Kolosser 3,1)

Der Brief an die Kolosser erinnert mich daran, wer ich in Christus bin und wie ich mein neues Leben leben soll. Kolosser 3,1 steht im Kontext einer Ermahnung, mich nicht mehr an den Dingen dieser Welt zu orientieren, sondern mein neues Leben in Christus bewusst zu leben. Paulus fordert mich dazu auf, mich auf das zu konzentrieren, was ewig ist, und nicht auf das Vergängliche.

Dieser Vers stellt mir die Frage: Wohin richte ich meinen Blick? Worauf konzentriere ich mich in meinem Alltag? Oft sind es meine Sorgen, Probleme und die Herausforderungen des Lebens, die meinen Fokus einnehmen. Doch dieser Vers fordert mich heraus, über die sichtbare Welt hinauszuschauen. Meine Identität und mein Leben sind mit Christus verbunden. Seine Wahrheit und Perspektive sollen mein Denken und Handeln bestimmen, nicht die Umstände, die mich umgeben.

Gott bietet mir eine neue Perspektive an. Er lenkt meinen Blick auf das, was über diese Welt hinausgeht: auf Jesus, der zur Rechten Gottes sitzt. Durch Christus bin ich ein neuer Mensch. Das Alte ist vergangen, neues ist geworden. Diese neue Identität erlaubt es mir, anders zu denken, zu handeln und die Ewigkeitsperspektive einzunehmen. Ich bin oft in den Herausforderungen des Alltags gefangen, doch Gott ruft mich dazu auf, meinen Blick zu heben und mich von seiner Wahrheit leiten zu lassen.

 Anwendung im Alltag

  • Bewusst den Blick nach oben richten: Ich beginne meinen Tag damit, meine Gedanken auf Jesus auszurichten. Das kann durch Gebet, Bibellesen oder Lobpreis geschehen.
  • Ewigkeitsperspektive einnehmen: Wenn Schwierigkeiten kommen, frage ich mich: Wie sieht Gott diese Situation? Was bleibt im Licht der Ewigkeit wirklich wichtig?
  • Prioritäten setzen: Ich nehme mir Zeit, um zu überlegen, was in meinem Leben wirklich zählt. Ich möchte mein Leben nach Gottes Prinzipien ausrichten.
  • Den Fokus erneuern: Immer wenn ich merke, dass mich Sorgen oder Umstände ablenken, erinnere ich mich daran, meinen Blick wieder auf Jesus zu richten. Womit beschäftigst du dich in deinem Alltag? Auf was richtest du deinen Blick? Lass uns gemeinsam überlegen, wie wir unsere Aufmerksamkeit mehr auf das Ewige lenken können.Du bist gesegnet,Ulrike

 Gebet

Herr Jesus, danke, dass du mir eine neue Perspektive schenkst. Hilf mir, meinen Blick auf dich zu richten und nicht auf die Schwierigkeiten, die mich umgeben. Lass mich in deinem Licht und in deiner Wahrheit leben. Zeige mir, was wirklich zählt, und stärke meinen Glauben, damit ich mein Leben auf dich ausrichte. Danke, dass du mein Leben erneuerst und mir eine Ewigkeitsperspektive schenkst. Amen.

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Den Retter gefunden: Freude, Anbetung und Hingabe

„Als sie das sahen, kannte ihre Freude keine Grenzen. Sie betraten das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, fielen vor ihm nieder und ehrten es wie einen König. Dann packten sie ihre Schätze aus und beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe.“ (Matthäus 2,10-11)

Dieser Vers beschreibt einen besonderen Moment in der Weihnachtsgeschichte: die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland bei Jesus. Nach ihrer langen Reise, geführt durch den Stern, finden sie endlich das Kind, auf das sie gehofft und gewartet haben – den Retter, den König der Juden. Ihre Freude ist unbeschreiblich, und ihre Reaktion zeigt ihre Ehrfurcht: Sie fallen nieder, beten ihn an und bringen kostbare Geschenke.

Die Geschichte der Weisen ist nicht nur ein Bericht über die erste Weihnacht, sondern auch ein Bild für unser Leben. Wir alle sind auf der Suche – nach Sinn, Frieden, Hoffnung. Die Weisen erinnern uns daran, dass wahre Freude und Erfüllung nur in Jesus zu finden sind. Sie zeigen uns, wie wir auf diese Entdeckung reagieren sollten: mit Ehrfurcht, Hingabe und dem Wunsch, das Beste, was wir haben, Jesus zu geben.

Dieser Moment zeigt, wer Jesus ist: der wahre König, der es würdig ist, angebetet zu werden. Gleichzeitig offenbart sich Gottes Liebe und Demut: Der Retter der Welt wird nicht in einem Palast, sondern in einfachen Verhältnissen geboren. Er macht sich nahbar für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Status oder Reichtum. Die Weisen symbolisieren die Menschen aus der Ferne, die Gott zu sich ruft – auch dich und mich.

Anwendung im Alltag

  • Den Retter suchen und finden: Die Weisen ließen sich vom Stern führen. Genauso dürfen wir uns von Gottes Wort und Geist leiten lassen, um Jesus immer mehr zu erkennen.
  • Ihm alle Ehre geben: Anbetung bedeutet, unser Leben auf Jesus auszurichten. Das kann im Gebet, im Lobpreis oder durch gelebte Nächstenliebe geschehen.
  • Unsere Schätze geben: Was ist dein „Gold, Weihrauch und Myrrhe“? Vielleicht ist es deine Zeit, deine Talente oder deine Ressourcen. Jesus wünscht sich unser Herz, unser Vertrauen und unsere Hingabe.

Du bist gesegnet,

Ulrike

 Gebet

Herr Jesus, ich danke dir, dass du gekommen bist, um Licht in diese Welt zu bringen. Du bist der wahre König, würdig aller Anbetung. Hilf mir, dich zu suchen und immer wieder neu zu finden. Lass mich dir mit meinem Leben Ehre geben und das Beste, was ich habe, dir schenken. Führe mich durch deinen Geist, damit ich deinem Licht folge und anderen von deiner Liebe erzählen kann. Amen. 

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Veröffentlicht am von Ulrike Nägele