Alles prüfen, das Beste behalten: Gottes Führung im Fokus

Prüft alles und das Gute behaltet“ – dieser Vers aus 1. Thessalonicher 5,21 erinnert mich daran, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen. Paulus schrieb diese Worte an die Christen in Thessalonich, um sie zu ermutigen, weise Entscheidungen zu treffen. Nicht alles, was gut aussieht, ist wirklich gut.

Ich erlebe jeden Tag, wie viel auf mich einströmt: Meinungen, Nachrichten, Entscheidungen, die ich treffen muss. Dieser Vers fordert mich heraus, nicht alles einfach so zu akzeptieren. Ich möchte prüfen, ob meine Gedanken, Worte und Taten mit Gottes Willen übereinstimmen. Alles Gute kommt von Gott – das macht mir Mut, meine Entscheidungen an ihm auszurichten.

Gott ist gut – immer. Alles Gute in meinem Leben kommt letztlich von ihm. Das möchte ich mir immer wieder bewusst machen. Gleichzeitig zeigt mir dieser Vers, dass ich Verantwortung habe. Ich darf meine Gedanken und mein Handeln hinterfragen: Sind sie auf Gott ausgerichtet? Lebe ich so, wie er es sich wünscht? Ich weiß, dass nur Gott mich auf den besten Weg führen und zu einem guten Ziel bringen kann.

Wie ich das im Alltag umsetze

  • Meine Gedanken prüfen: Ich frage mich, ob meine Gedanken gut sind und ob sie mir und anderen guttun. Sind meine Gedanken bei Gott? Denke ich über das nach, was gut, rein und erbauend ist (vgl. Philipper 4,8)? Oder lasse ich mich von negativen Gedanken leiten?
  • Meine Taten bewusst ausrichten: Ich möchte meinen Alltag so gestalten, dass Gott darin sichtbar wird – durch Gebet, durch Freundlichkeit gegenüber anderen und durch Vertrauen auf ihn.
  • Gottes Willen suchen: In meinen Entscheidungen bitte ich Gott, mir zu zeigen, was richtig ist. Seine Führung gibt mir Sicherheit.
  • Mein Ziel im Blick behalten: Ich frage mich, ob das, was ich tue, mich näher zu Gott bringt. Nur er führt mich zu einem guten Ziel.

 Meine Gedanken bei Gott
Ich merke, wie wichtig es ist, innezuhalten und mich selbst zu hinterfragen. Sind meine Gedanken bei Gott? Sind meine Entscheidungen von ihm geleitet? Nur wenn ich mich auf ihn ausrichte, bin ich auf dem richtigen Weg.

Gebet
Herr, du bist gut, und alles Gute kommt von dir. Bitte hilf mir, meine Gedanken und Taten immer wieder zu prüfen. Zeige mir, wo ich mich verändern darf, und führe mich auf deinem guten Weg. Ich vertraue darauf, dass du mich zu einem guten Ziel bringst. Danke, dass ich immer auf dich zählen kann. Amen.

Gottes Segen,

Ulrike

Ein neuer Mensch in Christus

„Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen. „— 2. Korinther 5,17

Der Vers aus 2. Korinther 5,17 erinnert mich daran, was es bedeutet, zu Jesus zu gehören. Paulus erklärt hier, dass wir durch ihn eine völlig neue Identität bekommen. Das Alte – alles, was uns von Gott getrennt hat – ist vergangen, und etwas Neues hat begonnen. Diese Veränderung ist nichts, was ich selbst bewirken könnte, sondern ein Geschenk Gottes.

In unserer Welt sehnen sich so viele Menschen nach einem Neuanfang.  In Jesus habe ich genau das gefunden. Er macht mich neu, nicht nur äußerlich, sondern innerlich. Ich darf Altes loslassen und ein Leben in Freiheit beginnen. Mit ihm habe ich erlebt, was es heißt, wirklich erneuert zu sein.


Für mich zeigt dieser Vers, wie groß Gottes Liebe und Kraft sind. Er heilt, befreit und stellt wieder her. Gott sieht mich nicht durch meine Fehler oder mein Versagen, sondern schenkt mir durch Jesus eine völlig neue Identität. Ich bin neu, rein und geliebt – nicht, weil ich es verdient habe, sondern weil er mich liebt.

Anwendung im Alltag
Jesus hat mein Leben verändert. Mit ihm kann ich den Herausforderungen des Lebens anders begegnen. Er ist meine Kraft. Schon mehrmals habe ich erlebt, wie er mich von Sorgen und Ängsten befreit und mir seinen Frieden schenkt – einen Frieden, den die Welt nicht geben kann. Dieser Friede hängt nicht von äußeren Umständen ab, sondern ist da, auch mitten in Schwierigkeiten.

Wenn ich zurückblicke, sehe ich, wie Jesus meine Gedanken erneuert hat und ständig erneuert. Ich kann die Welt jetzt mit anderen Augen sehen – mit Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen. Ich darf Altes loslassen und mich darauf konzentrieren, wer ich in Christus bin. Für mich ist es ein täglicher Prozess, der in Herausforderungen nicht immer einfach ist,aber ich merke: Mit Jesus ist immer ein Neuanfang möglich. Mit ihm geht es immer weiter.

Vielleicht gibt es auch in deinem Leben Bereiche, in denen du dich nach Veränderung sehnst. Ich möchte dich ermutigen, Jesus einzuladen, dich zu erneuern und dir einen neuen Weg zu zeigen.

 Gebet
Herr Jesus, ich danke dir, dass du mich erneuerst. Danke, dass ich durch dich ein neuer Mensch sein darf. Bitte hilf mir, meine Gedanken immer wieder zu erneuern und die Welt durch deine Augen zu sehen. Danke, dass du mich von Sorgen und Ängsten befreist und mir deinen Frieden schenkst – einen Frieden, der unabhängig von den Umständen ist. Lass mich in deinem Licht leben und das Neue ergreifen, das du für mich vorbereitet hast. Amen.

Mit Jesus durfte ich erleben, wie aus Dunkelheit Licht wurde. Vielleicht ist es Zeit, dass auch du einen Schritt in dieses neue Leben wagst?

Gottes Segen,

Ulrike

 Wenn dir meine Beiträge gefallen und du meine Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich über eine kleine freiwillige Spende. Jeder Beitrag hilft, meine Arbeit weiterzuführen.

Leben aus der Kraft Jesu

Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.
( Johannes 15,4 )

Jesus sagte diese Worte zu seinen Jüngern, kurz bevor er ans Kreuz ging. Er wollte ihnen zeigen, wie wichtig die Verbindung zu ihm ist, auch wenn er nicht mehr körperlich bei ihnen sein würde. Das Bild vom Weinstock und den Reben macht deutlich, dass diese Beziehung lebensnotwendig ist – damals wie heute.

 Die Bedeutung des Verses für mich

Dieser Vers erinnert mich daran, wo ich wirklich hingehöre: in die Verbindung und Beziehung mit meinem Schöpfer. Gott ist derjenige, der mich geschaffen hat und der mein Leben trägt. Ohne ihn kann ich nichts tun, was wirklich Bestand hat. Genau wie eine Rebe vom Weinstock versorgt wird, brauche ich diese enge Beziehung zu Jesus, um Frucht zu bringen – um ein Leben zu führen, das nicht leer und bedeutungslos ist.

 Was ich über Gott lerne

Jesus ist der Weinstock, die Quelle des Lebens. Alles, was ich brauche, finde ich in ihm: Kraft, Trost, Orientierung und Liebe. Diese Wahrheit macht mich demütig, denn ich merke, dass ich aus eigener Kraft nicht weit komme. Gleichzeitig gibt sie mir Zuversicht, weil ich weiß, dass ich nicht allein bin. Wenn ich in ihm bleibe, trägt er mich und schenkt meinem Leben Sinn und Frucht.

 Wie ich es im Alltag umsetze

Ich möchte bewusst in der Verbindung zu Jesus bleiben. Das bedeutet für mich, mir Zeit für ihn zu nehmen – im Gebet, im Lesen der Bibel und auch im Alltag, indem ich meinen Blick auf ihn richte. In herausfordernden Momenten darf ich mich an ihn wenden und mich daran erinnern, dass er die Quelle meiner Kraft ist.

Wenn ich ehrlich bin, merke ich, dass es nicht immer leicht ist, in ihm zu bleiben. Sorgen, Ablenkungen und meine eigenen Pläne reißen mich manchmal weg. Aber dieser Vers ermutigt mich, immer wieder zurückzukommen, denn ohne ihn kann ich nichts tun. Mit ihm aber kann ich ein Leben führen, das Frucht bringt und wirklich erfüllt ist.

Gebet

Herr Jesus, du bist die Quelle meines Lebens. Ohne dich kann ich nichts tun. Hilf mir, in dir zu bleiben, auch wenn ich manchmal von Sorgen oder Ablenkungen überwältigt werde. Danke, dass du mich hältst, versorgst und mir ein Leben voller Sinn und Hoffnung schenkst. Ich möchte immer wieder zu dir kommen und aus deiner Liebe leben. Amen.

 Ein persönliches Wort an dich

Vielleicht fühlst du dich gerade leer oder suchst nach einem tieferen Sinn in deinem Leben. Vielleicht hast du das Gefühl, alles allein stemmen zu müssen, und fragst dich, warum du keine Frucht siehst. Ich möchte dich ermutigen: Lass Jesus in dein Leben. Er ist der Weinstock, die Quelle des Lebens, und er möchte auch dich mit seiner Liebe und Kraft erfüllen. Vertraue dich ihm an, bleibe in ihm, und du wirst erleben, wie er dein Leben verändert und mit Sinn erfüllt.

Jesus wartet auf dich – er streckt dir seine Hand entgegen. Bist du bereit, sie zu ergreifen?

Du bist gesegnet,

Ulrike

 Wenn dir meine Beiträge gefallen und du meine Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich über eine kleine freiwillige Spende. Jeder Beitrag hilft, meine Arbeit weiterzuführen.

Worauf richtet sich dein Blick?

Wenn ihr nun zusammen mit Christus, dem Messias, zu einem neuen Leben auferweckt worden seid, dann richtet euch auch ganz nach oben aus, wo Christus ist: auf dem Ehrenplatz neben Gott. (Kolosser 3,1)

Der Brief an die Kolosser erinnert mich daran, wer ich in Christus bin und wie ich mein neues Leben leben soll. Kolosser 3,1 steht im Kontext einer Ermahnung, mich nicht mehr an den Dingen dieser Welt zu orientieren, sondern mein neues Leben in Christus bewusst zu leben. Paulus fordert mich dazu auf, mich auf das zu konzentrieren, was ewig ist, und nicht auf das Vergängliche.

Dieser Vers stellt mir die Frage: Wohin richte ich meinen Blick? Worauf konzentriere ich mich in meinem Alltag? Oft sind es meine Sorgen, Probleme und die Herausforderungen des Lebens, die meinen Fokus einnehmen. Doch dieser Vers fordert mich heraus, über die sichtbare Welt hinauszuschauen. Meine Identität und mein Leben sind mit Christus verbunden. Seine Wahrheit und Perspektive sollen mein Denken und Handeln bestimmen, nicht die Umstände, die mich umgeben.

Gott bietet mir eine neue Perspektive an. Er lenkt meinen Blick auf das, was über diese Welt hinausgeht: auf Jesus, der zur Rechten Gottes sitzt. Durch Christus bin ich ein neuer Mensch. Das Alte ist vergangen, neues ist geworden. Diese neue Identität erlaubt es mir, anders zu denken, zu handeln und die Ewigkeitsperspektive einzunehmen. Ich bin oft in den Herausforderungen des Alltags gefangen, doch Gott ruft mich dazu auf, meinen Blick zu heben und mich von seiner Wahrheit leiten zu lassen.

 Anwendung im Alltag

  • Bewusst den Blick nach oben richten: Ich beginne meinen Tag damit, meine Gedanken auf Jesus auszurichten. Das kann durch Gebet, Bibellesen oder Lobpreis geschehen.
  • Ewigkeitsperspektive einnehmen: Wenn Schwierigkeiten kommen, frage ich mich: Wie sieht Gott diese Situation? Was bleibt im Licht der Ewigkeit wirklich wichtig?
  • Prioritäten setzen: Ich nehme mir Zeit, um zu überlegen, was in meinem Leben wirklich zählt. Ich möchte mein Leben nach Gottes Prinzipien ausrichten.
  • Den Fokus erneuern: Immer wenn ich merke, dass mich Sorgen oder Umstände ablenken, erinnere ich mich daran, meinen Blick wieder auf Jesus zu richten. Womit beschäftigst du dich in deinem Alltag? Auf was richtest du deinen Blick? Lass uns gemeinsam überlegen, wie wir unsere Aufmerksamkeit mehr auf das Ewige lenken können.Du bist gesegnet,Ulrike

 Gebet

Herr Jesus, danke, dass du mir eine neue Perspektive schenkst. Hilf mir, meinen Blick auf dich zu richten und nicht auf die Schwierigkeiten, die mich umgeben. Lass mich in deinem Licht und in deiner Wahrheit leben. Zeige mir, was wirklich zählt, und stärke meinen Glauben, damit ich mein Leben auf dich ausrichte. Danke, dass du mein Leben erneuerst und mir eine Ewigkeitsperspektive schenkst. Amen.

Wenn dir meine Beiträge gefallen und du meine Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich über eine kleine freiwillige Spende. Jeder Beitrag hilft, meine Arbeit weiterzuführen.

Den Retter gefunden: Freude, Anbetung und Hingabe

„Als sie das sahen, kannte ihre Freude keine Grenzen. Sie betraten das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, fielen vor ihm nieder und ehrten es wie einen König. Dann packten sie ihre Schätze aus und beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe.“ (Matthäus 2,10-11)

Dieser Vers beschreibt einen besonderen Moment in der Weihnachtsgeschichte: die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland bei Jesus. Nach ihrer langen Reise, geführt durch den Stern, finden sie endlich das Kind, auf das sie gehofft und gewartet haben – den Retter, den König der Juden. Ihre Freude ist unbeschreiblich, und ihre Reaktion zeigt ihre Ehrfurcht: Sie fallen nieder, beten ihn an und bringen kostbare Geschenke.

Die Geschichte der Weisen ist nicht nur ein Bericht über die erste Weihnacht, sondern auch ein Bild für unser Leben. Wir alle sind auf der Suche – nach Sinn, Frieden, Hoffnung. Die Weisen erinnern uns daran, dass wahre Freude und Erfüllung nur in Jesus zu finden sind. Sie zeigen uns, wie wir auf diese Entdeckung reagieren sollten: mit Ehrfurcht, Hingabe und dem Wunsch, das Beste, was wir haben, Jesus zu geben.

Dieser Moment zeigt, wer Jesus ist: der wahre König, der es würdig ist, angebetet zu werden. Gleichzeitig offenbart sich Gottes Liebe und Demut: Der Retter der Welt wird nicht in einem Palast, sondern in einfachen Verhältnissen geboren. Er macht sich nahbar für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Status oder Reichtum. Die Weisen symbolisieren die Menschen aus der Ferne, die Gott zu sich ruft – auch dich und mich.

Anwendung im Alltag

  • Den Retter suchen und finden: Die Weisen ließen sich vom Stern führen. Genauso dürfen wir uns von Gottes Wort und Geist leiten lassen, um Jesus immer mehr zu erkennen.
  • Ihm alle Ehre geben: Anbetung bedeutet, unser Leben auf Jesus auszurichten. Das kann im Gebet, im Lobpreis oder durch gelebte Nächstenliebe geschehen.
  • Unsere Schätze geben: Was ist dein „Gold, Weihrauch und Myrrhe“? Vielleicht ist es deine Zeit, deine Talente oder deine Ressourcen. Jesus wünscht sich unser Herz, unser Vertrauen und unsere Hingabe.

Du bist gesegnet,

Ulrike

 Gebet

Herr Jesus, ich danke dir, dass du gekommen bist, um Licht in diese Welt zu bringen. Du bist der wahre König, würdig aller Anbetung. Hilf mir, dich zu suchen und immer wieder neu zu finden. Lass mich dir mit meinem Leben Ehre geben und das Beste, was ich habe, dir schenken. Führe mich durch deinen Geist, damit ich deinem Licht folge und anderen von deiner Liebe erzählen kann. Amen. 

Wenn dir meine Beiträge gefallen und du meine Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich über eine kleine freiwillige Spende. Jeder Beitrag hilft, meine Arbeit weiterzuführen.

Veröffentlicht am von Ulrike Nägele