Neues mitten im Winter

„Siehe, ich mache alles neu!“ Offenbarung 21,5

Dieser Vers steht ganz am Ende der Bibel, im Buch der Offenbarung. Johannes bekommt hier einen Blick in Gottes Zukunft: einen neuen Himmel und eine neue Erde. Alles Leid, alle Tränen, aller Schmerz werden ein Ende haben. Gott selbst spricht diese Worte: „Siehe, ich mache alles neu!“ Es ist kein leiser Gedanke, sondern eine klare Zusage. Gott sitzt auf dem Thron – und er hat das letzte Wort über diese Welt und über unser Leben.

Auch wenn dieser Vers auf die große, zukünftige Hoffnung hinweist, spricht er doch mitten in unser Heute hinein. „Siehe“ – das ist eine Einladung, hinzuschauen. Nicht nur auf das, was kaputt, schwer oder unvollendet ist, sondern auf das, was Gott tun kann. Gott macht nicht alles anders, er macht es neu. Und dieses Neumachen beginnt oft schon jetzt – leise, Schritt für Schritt, mitten im Alltag.

Dieser Vers zeigt uns einen Gott, der nicht aufgibt. Einen Gott, der nicht bei dem stehen bleibt, was zerbrochen ist. Er ist der Gott der Hoffnung, der Erneuerung, der Zukunft. Gleichzeitig macht der Vers deutlich, wie sehr wir Menschen diese Zusage brauchen. Wir kennen Neuanfänge, die scheitern, Vorsätze, die wir nicht halten können, und Veränderungen, die uns überfordern. Gott hingegen sagt: Ich mache alles neu – nicht du musst es schaffen.

Ich kenne Zeiten, in denen ich mir Veränderung wünsche – in meinem Inneren, in Beziehungen oder in Lebensumständen. Manchmal erwarte ich dann große Schritte. Doch oft beginnt Gottes Neumachen ganz unscheinbar:
ein neuer Gedanke, der Hoffnung schenkt
ein Gespräch, das heilt
ein stilles Gebet, das mir Frieden gibt

Neuanfang heißt nicht, dass alles sofort anders ist. Aber es heißt, dass Gott da ist – und dass er aus dem Alten etwas Neues wachsen lassen kann. Auch dann, wenn es langsam geht.

Praktische Anwendung im Alltag

Vielleicht gibt es in deinem Leben Bereiche, die sich alt anfühlen: müde Beziehungen, verletzte Herzen, festgefahrene Gedanken oder Ängste vor dem, was kommt. Dieser Vers lädt uns ein, genau das Gott hinzuhalten. Neuanfang heißt nicht immer sofortige Veränderung. Manchmal bedeutet er Hoffnung dort, wo wir sie schon fast verloren haben. Vertrauen, dass Gott auch aus dem Unfertigen etwas Neues wachsen lassen kann. Gott kann dir helfen und dir den Weg weisen in deiner Familie, in deinen Beziehungen, auf deiner Arbeitsstelle, in all deinen Entscheidungen. Beziehe ihn mit ein in allem was du tust, er möchte teilhaben an deinem Leben. Du bist geschaffen für eine persönliche Beziehung mit Gott. Wenn du ihn noch nicht kennst, lade ihn noch heute in dein Herz ein. Das ist die beste und wichtigste Entscheidung, die du in deinem Leben treffen wirst.

Gebet: Herr, du siehst, was in meinem Leben alt, schwer oder zerbrochen ist.
Danke, dass du ein Gott bist, der Neues schafft.
Hilf mir, dir zu vertrauen – auch dann, wenn ich den Neuanfang noch nicht sehe.
Amen.


Vielleicht beginnt dieses Jahr anders, als du es dir gewünscht hast. Vielleicht trägst du Erwartungen, Sorgen oder auch Enttäuschungen mit dir. Dann nimm diesen Vers als Zusage für dich: Gott ist noch nicht fertig. Er macht alles neu – auch dich, auch dein Leben, Schritt für Schritt. 🌱

Gottes Segen,

Ulrike

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Wenn Dankbarkeit den Blick verändert

„Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, wie viel Gutes er mir getan hat.“

Psalm 103,2

Psalm 103 ist ein Lobpsalm Davids. Er spricht hier nicht zu anderen Menschen, sondern zu sich selbst: „Lobe den Herrn, meine Seele.“ David erinnert sich bewusst an Gottes Handeln in seinem Leben. Dieser Psalm ist wie ein Innehalten – ein Zur-Ruhe-Kommen vor Gott. Inmitten von Alltag, Herausforderungen und vielleicht auch Sorgen ruft David sich selbst dazu auf, Gott nicht zu vergessen und sein Herz auf Dankbarkeit auszurichten. Ja er befiehlt seiner Seele Gott zu loben und nicht zu vergessen.

„Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
Wie schnell vergessen wir doch das Gute. Sorgen, Probleme und offene Fragen drängen sich oft in den Vordergrund und überdecken das, was Gott längst geschenkt hat. Dieser Vers lädt uns ein, bewusst gegenzusteuern. Nicht zu verdrängen, was schwer ist – aber es nicht alles bestimmen zu lassen. Dankbarkeit verändert unseren Blick. Sie erinnert uns daran, dass Gott treu war, treu ist und treu bleiben wird.

Dieser Vers zeigt uns einen Gott, der handelt. Einen Gott, der Gutes tut – immer wieder. Er vergibt, heilt, trägt, rettet und erneuert. Gleichzeitig zeigt der Vers auch etwas über uns Menschen: Wir neigen dazu zu vergessen. Wir verlieren leicht den Blick für das Gute, wenn das Leben anstrengend wird. Gott weiß das. Deshalb lädt er uns liebevoll ein, uns zu erinnern.

Praktische Anwendung im Alltag

Vielleicht hilft es dir, dir bewusst Zeiten zu nehmen, in denen du zurückschaust:
Wo hat Gott dich getragen?
Wo hat er dir Kraft geschenkt?
Wo bist du bewahrt worden, obwohl du es vielleicht erst im Nachhinein erkennst?

Manchmal schreibe ich mir solche Erinnerungen auf – kleine und große Zeichen von Gottes Güte. In schweren Momenten dürfen sie mich daran erinnern: Gott war da. Und er wird es wieder sein. Dankbarkeit ist keine Gefühlssache – sie ist oft eine Entscheidung. Und sie schenkt Frieden im Herzen. Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke hat Gott mir trotz schwieriger Umstände so viel Gutes getan. Sein Wirken war sichtbar in meiner Familie. MeineTochter, die seit einiger Zeit an Schulängsten leidet, überwindet schritt für Schritt ihre Schwierigkeiten, hat eine Schule gefunden, die ihr gefällt und sie fühlt sich in der Klassengemeinschaft wohl. Sein Wirken war auch sichtbar im Leben meiner Schwiegermutter. Wir haben einen Betreuungsplatz für sie gefunden, wo sie gerne hingeht und sich wohlfühlt, bei einer Familie, die auch im Glauben lebt. Auch in meinem Leben haben sich neue Türen geöffnet. Ich habe eine Arbeitsstelle gefunden, die mir sehr gefällt. Wenn ich darüber nachdenke, könnte ich sicherlich noch viel mehr kleine und große Zeichen von Gott aufzählen. Nicht alles war immer leicht, aber Gott war da in jeder Situation da und hat viele Gebete erhört.

Gebet

Herr, hilf mir, nicht zu vergessen, was du mir Gutes getan hast.
Öffne meine Augen für deine Spuren in meinem Leben.
Schenke mir ein dankbares Herz – auch dann, wenn nicht alles leicht ist.
Amen.



Vielleicht magst du heute einen Moment innehalten und dich erinnern. Was hat Gott dir Gutes getan? Halte es fest – in deinem Herzen oder auf Papier. Es kann zu einer Quelle der Hoffnung werden, besonders dann, wenn der Weg gerade schwer erscheint.

Gottes Segen,

Ulrike

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Gott ist da – näher als du fühlst

Psalm 145,18 – „Der HERR ist denen nahe, die zu ihm beten und es ehrlich meinen.“

Psalm 145 ist ein Lobpreispsalm von David – ein Lied über Gottes Größe, Güte und Treue. David beschreibt einen Gott, der nicht fern und unnahbar ist, sondern voller Liebe auf die Menschen schaut. Inmitten dieser Worte steht die Verheißung, dass Gott nahe ist allen, die ihn anrufen. Ein Gott, der hört. Ein Gott, der reagiert. Ein Gott, der sich finden lässt.

Wir leben in einer Zeit, in der sich viele Menschen einsam, überfordert oder innerlich leer fühlen. Beziehungen zerbrechen, Umstände drücken, Sorgen nehmen zu. In all dem verspricht dieser Vers: Du rufst – und Gott ist da.
Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Sondern nah.
Wir müssen uns seine Nähe nicht verdienen und ihn nicht mit den richtigen Worten beeindrucken. Ein ehrliches, vielleicht sogar schwaches Gebet reicht aus – und Gott ist nicht weit weg, sondern kommt uns entgegen.

Der Vers zeigt zwei Dinge:

  • Gott ist ein naher Gott. Er ist nicht weit entfernt, nicht kalt, nicht abwesend. Er sehnt sich danach, in Beziehung mit uns zu leben.
  • Wir dürfen ihn anrufen – mit allem, was wir sind. Gott sucht kein perfektes Gebet, sondern ein echtes Herz. Wenn wir ihn ernstlich suchen, wenn wir uns ihm öffnen, kommt er uns entgegen. Seine Nähe ist kein Gefühl, sondern eine Zusage.

Für mich persönlich ist das ein Vers, der mich immer wieder beruhigt. Es gibt Tage, an denen meine Worte nicht reichen und mein Herz schwer ist. Aber ich weiß: Ich muss nicht stark sein, um Gott nahe zu kommen. Ich darf einfach rufen – und er ist da. Diese Gewissheit trägt mich.

Praktische Anwendung im Alltag

  • Rufe Gott im Alltag an. Im Auto, beim Kochen, im Stress, in der Freude. Ein kurzer Satz reicht: „Herr, ich brauche Dich.“
  • Vertraue darauf, dass Er da ist – auch wenn du es nicht fühlst. Seine Nähe hängt nicht an deiner Stimmung.
  • Mach kleine Gebetsinseln in deinem Tag. Ein paar Minuten morgens, ein kurzes Danke zwischendurch, ein bewusstes Übergaben am Abend.
  • Teile Gott deine echten Gedanken mit. Sag ihm, was dich drückt, was du dir wünschst, was dich verletzt. Gott hält das aus – und er hört.

Gottes Segen, Ulrike

Gebet

Herr, danke, dass Du ein naher Gott bist. Danke, dass ich Dich anrufen darf, jederzeit und mit allem, was mich bewegt. Ziehe mein Herz immer wieder zu Dir. Lass mich Deine Nähe spüren und Dein Wirken erkennen. Schenke mir Vertrauen, auch an den Tagen, an denen ich Dich nicht fühle. Sei mir nahe – heute und jeden Tag. Amen.

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Getragen – Tag für Tag

Psalm 68,20 – „Gepriesen sei der Herr! Tag für Tag trägt er unsere Lasten.“

Psalm 68 ist ein Lobpsalm, in dem David Gottes mächtiges Eingreifen und seine Fürsorge für sein Volk besingt. Es ist ein Psalm voller Kraft: Gott führt, rettet, trägt und kämpft für die Seinen. Inmitten dieses starken Bekenntnisses steht der Satz aus Vers 20 – eine Verheißung, die in den Alltag hineinleuchtet: Gott trägt. Nicht nur einmal, nicht nur in besonderen Momenten – Tag für Tag.

Wir alle tragen Lasten. Manche sichtbar, manche tief im Herzen. Manche leicht, andere so schwer, dass wir kaum einen Schritt weitergehen können.
Dieser Vers erinnert uns daran, dass wir Lasten nicht allein tragen müssen. Gott sieht, was wir schultern, und er bietet uns seine Stärke an. Heute. Morgen. Jeden Tag neu.
Es ist ein Vers, der uns einlädt, das, was uns bedrückt, bewusst bei Gott abzugeben – auch wenn es jeden Morgen wiederkommt.

Dieser Vers zeigt Gottes Herz:
Er ist kein ferner Beobachter, sondern ein tragender Gott.
Ein Gott, der sich nicht zu schade ist, unsere Lasten auf seine Schultern zu nehmen.
Und er weiß genau, wie schwer sie für uns sind. Er verlangt nicht, dass wir „stark sein“ müssen – er ist die Stärke, die uns trägt.

Wir Menschen hingegen versuchen oft, alles allein zu schaffen. Wir wollen funktionieren, nicht zur Last fallen, unseren Weg selbst meistern. Doch Gott sagt: „Lass mich deine Last tragen. Dafür bin ich da.“

Praktische Anwendung im Alltag

Vielleicht hilft eine tägliche kleine Übung:
Am Morgen oder Abend bewusst innehalten und Gott sagen, was heute schwer war. Was drückt. Was Sorgen macht.
Und dann bewusst loslassen – manchmal ist das ein leises Gebet, manchmal ein tiefes Ausatmen.

Ich selbst merke immer wieder, dass ich Lasten mit mir herumtrage, ohne es zu merken. Und erst wenn ich sie Gott hinlege, kommt Ruhe in mein Herz. Manchmal sofort, manchmal Schritt für Schritt. Aber ich habe erlebt: Er trägt wirklich.

Auch du darfst lernen, nicht alles selbst stemmen zu müssen. Gott geht mit dir – Tag für Tag.

Gebet

Herr, danke, dass Du mich jeden Tag trägst. Danke, dass ich mit allem zu Dir kommen darf – mit meinen Sorgen, meinen Ängsten, meinen Gedanken und meinem Herzen. Hilf mir, meine Lasten nicht allein zu tragen, sondern sie in Deine starken Hände zu legen. Stärke mich dort, wo ich schwach bin, und schenke mir Vertrauen, dass Du mich Tag für Tag hältst. Amen.


Liebe Leserinnen und Leser,
vielleicht tragt ihr gerade etwas, das euch niederdrückt oder müde macht. Ich möchte euch ermutigen: Ihr müsst das nicht allein tun. Gott sieht euch – und er trägt euch durch. Öffnet ihm euer Herz, erzählt ihm, was euch bewegt, und vertraut darauf, dass seine Kraft größer ist als jede Last.

Von Herzen viel Segen für euch!

Ulrike

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Finden, was das Herz sucht

„Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.“ Jeremia 29, 13-14

Diese Worte spricht Gott durch den Propheten Jeremia zu seinem Volk, das im Exil in Babylon lebt. Die Menschen fühlten sich verlassen, hoffnungslos und weit weg von Gott. Doch Gott verspricht ihnen: Ich habe euch nicht vergessen. Er ruft sie auf, ihn von ganzem Herzen zu suchen – und versichert ihnen, dass sie ihn finden werden. Dieser Vers ist Teil eines größeren Abschnitts, in dem Gott Trost, Hoffnung und eine Zukunft verheißt (Jeremia 29,11–14).

Auch wir erleben Zeiten, in denen Gott fern scheint. Zeiten, in denen Gebete unbeantwortet bleiben und Zweifel aufkommen. Doch dieser Vers erinnert uns daran: Gott lässt sich finden – immer. Er versteckt sich nicht vor uns, aber er möchte, dass wir ihn von Herzen suchen. Nicht oberflächlich, nicht nur, wenn wir etwas von ihm wollen, sondern ehrlich, mit Sehnsucht nach seiner Nähe.

Wenn wir uns wirklich nach Gott ausstrecken, wird er sich uns zeigen – manchmal auf ganz unerwartete Weise, durch Frieden im Herzen, durch ein Wort, durch Menschen, die er uns schickt.

Gott sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns. Er ist kein ferner, unnahbarer Gott, sondern einer, der sich finden lässt. Das zeigt seine Liebe. Wir dürfen wissen: Er hat uns zuerst gesucht – und ruft uns nun in seine Nähe.
Wenn wir ihn suchen, öffnen wir unser Herz – und er füllt es mit seiner Gegenwart.

Gott verspricht: „Ich will mich finden lassen.“ Das ist eine Zusage, auf die wir uns verlassen dürfen. Es liegt ihm am Herzen, dass wir ihn kennen und erfahren.

Praktische Anwendung im Alltag

Ich habe erlebt, dass ich Gott besonders dann gefunden habe, wenn ich ihn ehrlich gesucht habe – nicht mit vielen Worten, sondern mit einem offenen Herzen. Oft waren es stille Momente, in denen ich einfach gesagt habe: „Herr, zeig mir, dass du da bist.“ Und er hat geantwortet – durch Frieden, durch Trost, durch sein Wort.

Vielleicht suchst du Gott gerade auch – eine Antwort, eine Richtung, ein Zeichen seiner Nähe. Dann bleib dran. Suche ihn weiter. Er hat versprochen, dass er sich finden lässt. Manchmal nicht sofort, aber immer zur richtigen Zeit.

Gebet

Herr, du kennst mein Herz und meine Sehnsucht nach dir.
Ich will dich suchen – nicht nur mit Worten, sondern mit meinem ganzen Leben.
Lass mich deine Gegenwart spüren und deinen Willen erkennen.
Zeig mir, dass du da bist, auch wenn ich dich nicht sehe.
Danke, dass du dich finden lässt, wenn ich dich von Herzen suche.
Amen.


An dich, liebe Leserin, lieber Leser:
Vielleicht suchst du gerade Antworten, Trost oder neue Hoffnung. Gott verspricht dir: Wenn du mich von Herzen suchst, wirst du mich finden. Das ist seine Zusage an dich. Er ist nicht fern – er wartet auf dich. Mach dich auf die Suche, mit offenem Herzen. Du wirst ihn finden – und mit ihm Frieden, den nur er schenken kann. 🌿

Gottes Segen,

Ulrike

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Gott hat den besseren Plan

„Befiehl dem HERRN deine Wege und vertraue ihm; er wird es richtig machen.“
(Psalm 37,5)


Psalm 37 stammt von David. Er ermutigt darin, ruhig zu bleiben, auch wenn das Leben unruhig erscheint. Statt sich über das Böse zu ärgern oder zu verzweifeln, ruft David dazu auf, Gott zu vertrauen und ihm die eigenen Wege anzuvertrauen. Gott sieht das Herz des Menschen und handelt zur rechten Zeit – auch wenn wir nicht immer sofort erkennen, wie.


In unserer Zeit wollen wir vieles selbst in die Hand nehmen. Wir planen, kontrollieren, sichern ab – und doch entgleiten uns oft die Dinge. Dieser Vers lädt uns ein, loszulassen. Er ruft uns dazu auf, Gott unsere Wege zu übergeben: unsere Sorgen, unsere Entscheidungen, unsere Zukunft. „Er wird es richtig machen“ – das ist keine vage Hoffnung, sondern ein Versprechen.


Gott ist treu. Wenn wir ihm unsere Wege anbefehlen, übernimmt er Verantwortung für unser Leben. Er sieht weiter als wir, kennt unsere Sehnsüchte und weiß, was uns letztlich gut tut. Wir Menschen dagegen sehen oft nur den nächsten Schritt – und genau da möchte Gott uns begegnen: mitten in unserer Begrenztheit, mit seiner Weisheit und Liebe.


Praktische Anwendung im Alltag

Vielleicht stehst du gerade an einem Punkt, an dem du nicht weißt, wie es weitergehen soll. Dann darfst du diesen Vers ganz persönlich nehmen. Sprich ihn laut aus, bete ihn, vertraue Gott dein Heute und dein Morgen an. Manchmal ist das „Befehlen“ gar nicht aktiv, sondern bedeutet: Ich lasse los.
Vertrauen heißt nicht, alles zu verstehen – sondern Gott zuzutrauen, dass er es richtig macht, auch wenn du den Weg noch nicht siehst.


Gebet

Herr, ich vertraue dir meine Wege an. Du kennst mein Herz und meine Gedanken. Hilf mir, loszulassen, wo ich festhalte, und zu glauben, dass du es gut mit mir meinst. Ich vertraue darauf, dass du alles richtig machst – in deiner Zeit und auf deine Weise. Amen.


Vielleicht stehst du gerade in einer Situation, in der du Gott kaum verstehen kannst. Ich möchte dich ermutigen: Gib nicht auf. Befiehl ihm deine Wege – immer wieder neu. Du darfst wissen: Gott arbeitet auch dann, wenn du es nicht siehst. Und eines Tages wirst du erkennen, dass er es wirklich richtig gemacht hat. 🌿

Gottes Segen,

Ulrike

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Er heilt, was zerbrochen ist

„Der HERR ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet diejenigen, die alle Hoffnung verloren haben.“ Psalm 34,19

Psalm 34 ist ein Lied Davids, das er schrieb, nachdem er in großer Not gerettet wurde. Er preist Gott für seine Treue und lädt andere dazu ein, Gott zu vertrauen. David hatte Angst, war verzweifelt und in Lebensgefahr – doch er erlebte, dass Gott ihn hört und eingreift. Mitten im Leid erkannte er: Gott ist nicht fern, wenn wir zerbrochen sind. Gerade dann ist er uns besonders nahe.

Dieser Vers spricht direkt in unsere zerbrochenen Herzen hinein. Wenn das Leben uns verletzt, wenn Träume zerbrechen oder wenn wir uns kraftlos und leer fühlen – dann verspricht uns Gott seine Nähe. Er sieht unsere Tränen, er versteht unseren Schmerz, und er bleibt bei uns, wenn andere vielleicht gehen. Gott entfernt sich nicht, wenn wir am Boden liegen – er kommt näher.

Gott ist kein ferner Beobachter. Er ist ein mitfühlender Vater, der unsere Wunden sieht und sie heilen möchte. Zerbrochenheit schreckt ihn nicht ab, sie zieht ihn an. Menschen neigen dazu, Schwäche zu vermeiden – Gott aber sucht gerade die Schwachen, um ihnen seine Liebe zu zeigen. Wir müssen uns vor ihm nicht stark geben. Bei ihm dürfen wir ehrlich sein, dürfen weinen, zweifeln, klagen – und erleben, dass er unser Herz wieder aufrichtet.

Doch er sagte zu mir: „Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft ist gerade in den Schwachen mächtig.“ 2.Korinther 12,9

Wenn du dich gerade verletzt oder entmutigt fühlst, darfst du wissen: Gott ist dir jetzt besonders nahe. Du musst ihn nicht erst suchen – er ist schon da. Vielleicht spürst du ihn nicht sofort, aber er trägt dich durch. Seine Nähe zeigt sich oft leise – in einem tröstenden Wort, in einem Lied, in einem Menschen, der für dich da ist. Bringe ihm dein gebrochenes Herz. Sage ihm, was dich bedrückt. Und glaube: Er kann selbst aus Bruchstücken Neues schaffen. Bei Gott gibt es immer Hoffnung und seine Gnade währet ewiglich.

Gebet

Herr, danke, dass du mir nahe bist, gerade dann, wenn mein Herz zerbrochen ist. Du siehst, was mich verletzt, und du trägst mich hindurch. Heile, was in mir zerbrochen ist. Schenke mir neuen Mut, neues Vertrauen und Frieden in deinem Licht. Amen.


💬 Persönliche Note:
Ich kenne diese Zeiten, in denen das Herz schwer ist und Tränen einfach fließen.Doch ich habe gespürt, dass Gott da ist, mitten in meinem Schmerz. Nicht laut, nicht spektakulär – aber spürbar in seiner sanften Nähe. Er hat mein Herz nicht sofort geheilt, aber Stück für Stück wieder zusammengesetzt.


💛 An dich, liebe Leserin, lieber Leser:
Wenn dein Herz heute schwer ist, halte dich an diesem Vers fest. Gott sieht dich. Du bist ihm unendlich wertvoll – auch in deiner Zerbrochenheit. Er ist dir jetzt ganz nahe. Lass dich von ihm trösten und halte an seiner Liebe fest – sie trägt dich durch alles hindurch.

Gottes Segen,

Ulrike

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Dranbleiben im Gebet

„Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ (Matthäus 7,8)

Dieser Vers steht mitten in der Bergpredigt, wo Jesus seine Jünger lehrt, wie sie leben und beten sollen. Er ermutigt sie, mit ihren Anliegen zu Gott zu kommen und nicht aufzuhören zu bitten. Es geht nicht um ein einmaliges Gebet, sondern um ein vertrauensvolles, beharrliches Suchen nach Gottes Nähe und Willen.

In einer Welt, in der vieles unsicher ist und wir oft nach Antworten suchen, erinnert uns dieser Vers daran, dass Gott zugänglich ist. Er ist kein ferner Gott, sondern ein liebender Vater, der hört, wenn wir rufen. Er möchte, dass wir mit allem zu ihm kommen – mit unseren Bitten, Fragen und auch mit unserer Sehnsucht nach Sinn und Richtung.

Gott freut sich, wenn wir ihn suchen. Er verschließt sich nicht, sondern öffnet die Tür denen, die anklopfen. Er ist treu, auch wenn seine Antwort manchmal anders kommt, als wir erwarten. Wir dürfen sicher sein: Keine Bitte, kein Seufzen, kein stilles Gebet bleibt ungehört.
Und wir Menschen sind eingeladen, aktiv zu werden – zu bitten, zu suchen, anzuklopfen. Das zeigt Vertrauen und Glauben.

Manchmal geben wir zu schnell auf, wenn sich nichts verändert. Doch Jesus fordert uns auf, dranzubleiben. Vielleicht öffnet sich nicht sofort die Tür, die wir im Blick haben – aber Gott kennt den richtigen Zeitpunkt.
Wenn du also für etwas betest – bleib dran. Gott hört. Vielleicht verändert er nicht sofort deine Umstände, aber er beginnt in dir zu wirken, schenkt Frieden und neue Hoffnung. Ich habe selbst erlebt, dass Gott Gebete oft auf eine andere, tiefere Weise erhört, als ich es mir vorgestellt habe. Seine Wege sind gut, auch wenn ich sie nicht immer gleich verstehe.


Gebet

Herr, danke, dass du mich hörst, wenn ich bete.
Lehre mich, geduldig zu warten und dir zu vertrauen.
Schenke mir ein suchendes Herz, das nicht aufgibt,
und öffne mir die Tür, die du für mich bereitet hast.
Amen.


Vielleicht stehst du gerade vor einer verschlossenen Tür oder wartest auf eine Antwort, die einfach nicht kommt. Ich möchte dich ermutigen: Hör nicht auf zu bitten, zu suchen und anzuklopfen. Gott sieht dich. Er weiß, was du brauchst – oft noch bevor du es aussprichst.
Vertraue darauf, dass er zur richtigen Zeit öffnen wird – und dass seine Tür immer zur Liebe führt. 💛

Gottes Segen,

Ulrike

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Der Hirte, der dich nie loslässt

Bibelvers:
„Wie ein Hirte weidet er seine Herde; die Lämmer nimmt er auf den Arm, er trägt sie an seiner Brust und führt die Mutterschafe behutsam.“ (Jesaja 40,11)

Jesaja 40 ist ein Kapitel voller Trost. Es richtet sich an ein Volk, das müde und erschöpft ist. Israel war in der Verbannung und viele fragten sich: Hat Gott uns vergessen? Genau in diese Situation hinein spricht Jesaja Worte der Hoffnung. Gott selbst wird kommen und sich um sein Volk kümmern – nicht als harter Herrscher, sondern als zärtlicher Hirte.

Auch heute fühlen wir uns manchmal verloren, schwach oder ausgelaugt. Wir sehnen uns nach jemandem, der uns an die Hand nimmt, uns Geborgenheit schenkt und uns den richtigen Weg zeigt. Jesaja 40,11 malt uns das Bild eines Gottes, der nicht weit weg ist, sondern uns trägt, wenn wir nicht mehr können.

Gott ist kein distanzierter Beobachter. Er ist der gute Hirte, der jedes einzelne seiner Schafe kennt. Er sieht die Schwachen, nimmt sie auf den Arm und trägt sie nahe an seinem Herzen. Bei ihm sind wir nicht irgendeine Nummer, sondern geliebt, wertvoll und behütet.

Wenn dir alles zu viel wird, darfst du dich daran erinnern: Du musst nicht aus eigener Kraft weitermachen. Du darfst dich in die Arme deines guten Hirten fallen lassen. Erzähle ihm von deiner Müdigkeit, deinen Sorgen und deinen Ängsten. Lass dich von ihm tragen – in seiner Nähe findest du Ruhe und neue Kraft.

Ich selbst habe diesen Vers oft wie eine Umarmung Gottes erlebt. Es gab Zeiten, in denen ich nicht wusste, wie ich den nächsten Tag schaffen sollte. Gerade dann hat mir dieses Bild von Gott als Hirten geholfen: Er trägt mich, wenn meine Kräfte versagen. Manchmal spüre ich es nicht sofort, aber rückblickend sehe ich, wie er mich durchgetragen hat. Dieses Wissen gibt mir Ruhe, auch wenn das Leben stürmisch bleibt – weil ich nicht alleine gehen muss.

Vielleicht stehst du gerade selbst an einem Punkt, wo deine Kraft kaum mehr reicht. Dann nimm diese Zusage für dich: Dein guter Hirte trägt dich an seinem Herzen. Vertraue dich ihm neu an – er lässt dich nicht los.

Gebet

Herr, danke, dass du mein guter Hirte bist. Du siehst meine Schwachheit und mein Ringen. Trage mich, wenn meine Schritte müde werden, und halte mich fest an deinem Herzen. Hilf mir, dir zu vertrauen und mich von dir leiten zu lassen. Amen.

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Glaube öffnet Türen, die wir nicht sehen

„Wenn ich kann?“, fragte Jesus zurück. „Alles ist möglich, wenn du mir vertraust.“

Der Vers stammt aus der Geschichte, in der ein Vater seinen von einem bösen Geist geplagten Sohn zu Jesus bringt. Die Jünger konnten dem Jungen nicht helfen, und der Vater bittet Jesus verzweifelt: „Wenn du etwas kannst, hab Erbarmen mit uns und hilf uns!“ Jesus antwortet ihm: „Was soll das heißen: Wenn du kannst? Alles ist möglich dem, der glaubt.“

Auch wir kennen Situationen, in denen wir zweifeln, ob Gott wirklich eingreifen kann. Unsere Gebete klingen manchmal wie das des Vaters: „Wenn du kannst, Herr …“ Jesus lädt uns ein, mit Vertrauen zu beten, denn bei ihm gibt es keine Grenzen. Was für uns unmöglich erscheint, ist für Gott möglich.

Gott ist allmächtig und voller Liebe. Er ist nicht begrenzt durch unsere menschlichen Möglichkeiten oder unsere Zweifel. Aber er wünscht sich, dass wir ihm vertrauen und unseren Glauben auf ihn setzen. Glaube bedeutet nicht, alles in eigener Kraft zu schaffen, sondern sich an den zu klammern, der alles kann.

Praktische Anwendung im Alltag

In meinen eigenen Zweifeln erinnere ich mich oft an diesen Vers. Gerade dann, wenn ich denke: „Das geht doch nicht …“, höre ich Jesu Worte: „Alles ist möglich dem, der glaubt.“ Das ermutigt mich, nicht auf meine Umstände zu schauen, sondern auf Jesus. Ich darf mit meinen Grenzen zu ihm kommen, denn er ist nicht begrenzt. Glaube heißt für mich: jeden Tag neu auf Gott zu vertrauen, auch wenn ich noch nicht sehe, wie er handeln wird.

Vielleicht stehst du gerade vor einer Situation, die dir unmöglich erscheint. Ich möchte dich ermutigen: Gib nicht auf, sondern halte dich an Jesus fest. Er kennt deinen Weg, auch wenn du ihn noch nicht siehst. Vertraue ihm neu – er ist treu und sein Wort bleibt bestehen.

Gottes Segen,

Ulrike

Gebet

Herr Jesus, danke, dass bei dir nichts unmöglich ist. Stärke meinen Glauben dort, wo Zweifel mich lähmen wollen. Hilf mir, dir zu vertrauen, auch wenn ich den Weg nicht sehe. Ich möchte glauben, dass du größer bist als meine Sorgen, meine Ängste und meine Grenzen. Amen.

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