„Seid nicht bestürzt und habt keine Angst“, ermutigte Jesus seine Jünger. „Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ (Johannes 14,1)
Jesus spricht diese Worte kurz vor seinem Leiden und Tod am Kreuz. Er bereitet seine Jünger auf eine Zeit vor, die für sie voller Unsicherheit, Schmerz und Fragen sein wird. Jesus weiß, wie schnell ihr Herz in Angst und Bestürzung geraten wird – und genau deshalb spricht er ihnen Mut zu.
Auch wir erleben Zeiten, in denen wir bestürzt sind und Angst uns ergreift: Sorgen um die Zukunft, Krankheit, Konflikte oder innere Kämpfe. Jesus spricht in solche Situationen hinein. Seine Worte sind wie ein Anker: Wir dürfen unsere Angst ablegen, weil wir an ihn glauben dürfen.
Gott sieht unser Herz – er weiß, wie zerbrechlich und verletzlich wir sind. Er verurteilt uns nicht für unsere Angst, sondern begegnet uns mit Ermutigung. Durch Jesus zeigt er: Vertrauen in ihn trägt stärker als jede Furcht.
Wenn Angst in meinem Herzen aufsteigt, versuche ich, mich an diesen Vers zu erinnern. Ich sage mir: „Ich will nicht bestürzt sein, ich halte mich an Jesus fest.“ Oft spüre ich dann, wie innerer Frieden einzieht – nicht weil alle Probleme verschwinden, sondern weil ich weiß, dass Jesus da ist.
Gebet:
Herr Jesus, danke, dass du meine Ängste kennst und mir Mut zusprichst. Hilf mir, in schwierigen Momenten nicht bestürzt zu sein, sondern mein Vertrauen auf dich zu setzen. Schenke mir dein Herz voller Frieden und Zuversicht. Amen.


