Gerade in Krisenzeiten stellt sich oft die Frage: Auf wen oder was kann ich hoffen? Wer gibt mir Sicherheit? Worauf kann ich mich wirklich verlassen? Ein gutes soziales Umfeld, Familie und Freunde sind dabei eine große Hilfe. Aber vielleicht hast du auch schon erlebt, dass Menschen dich enttäuscht oder sogar verlassen haben.
In uns Menschen steckt eine tiefe Sehnsucht nach Sicherheit – nach einem Ort oder einer Person, die beständig ist. Doch manche Hoffnungen, die wir auf Menschen oder Umstände setzen, erfüllen sich nicht – oder sie zerbrechen mit der Zeit. Aber es gibt einen, der uns nie verlässt: Gott selbst.
Psalm 9 ist ein Danklied Davids nach einem Sieg über seine Feinde. Er lobt Gott für sein gerechtes Handeln und seine Treue. David bezeugt: Gott vergisst die Unterdrückten nicht. Er ist ein sicherer Zufluchtsort in Zeiten der Not. (Vers 10)
„Darum hoffen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du verlässest nicht, die dich, HERR, suchen.“ – Psalm 9,11
Gott kennt die, die ihn suchen – und er lässt sie nicht im Stich.
„Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ – Matthäus 7,8
Gott sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns Menschen. Wer zu ihm kommt, den wird er nicht abweisen, sondern als sein Kind aufnehmen.
Er ist verlässlich, treu und beständig.
„Jesus Christus ist und bleibt derselbe – gestern, heute und für immer.“ – Hebräer 13,8
Wer auf ihn vertraut, wird nicht enttäuscht – selbst wenn die Umstände schwierig sind. Ich habe es selbst erlebt: Immer wieder hat mir Jesus inmitten von Herausforderungen seinen übernatürlichen Frieden geschenkt.
Gottes Name steht für sein Wesen: Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Er ist ein Zufluchtsort für alle, die ihn aufrichtig suchen.
„Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not.“ – Psalm 46,2
Wir sind Suchende – Menschen, die sich nach Halt, Sicherheit und Sinn sehnen. Es braucht eine Beziehung zu Gott. „Die deinen Namen kennen“ heißt: ihn nicht nur vom Hörensagen kennen, sondern aus eigener Erfahrung. Vertrauen wächst durch Begegnung mit Gott – und durch das Erinnern an seine Treue. Hoffnung ist keine Theorie, sondern eine tragende Kraft, wenn wir Gott kennen.
💡 Wie kannst du Gott im Alltag suchen und Gemeinschaft mit ihm leben?
Lade Jesus in dein Herz ein. Übergib ihm dein Leben – denn er ist der Weg zum Vater.„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ – Johannes 14,6 Jesus ist für dich und mich am Kreuz gestorben. Er hat unsere Schuld getragen – und wer an ihn glaubt, hat freien Zugang zu Gott.
Suche Gott im Alltag: durch Gebet, Bibellesen, Lobpreis, Stille und ehrliche Gespräche mit ihm.
Erinnere dich an Gottes Treue – z. B. durch ein Tagebuch, in dem du aufschreibst, wie er dir geholfen hat.
„Ich will den HERRN loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat.“ – Psalm 103,2
Bewahre die Hoffnung, auch wenn sich nicht sofort alles ändert – denn du weißt, wer Gott ist.
Lerne Gottes Wesen kennen – beschäftige dich mit seinem Namen, seinem Charakter, seinem Handeln.
Teile deine Hoffnung mit anderen – sie trägt nicht nur dich, sondern kann auch anderen neuen Mut schenken.
Im Zweifel darf unser Gebet ganz einfach sein: „Ich kenne dich, Herr – du wirst mich nicht verlassen.“
Gottes Segen,
Ulrike
🙏 Gebet
Herr, du bist treu. Du kennst mich, und ich darf dich kennen. Danke, dass du mich nicht verlässt. Stärke mein Vertrauen und hilf mir, dich immer wieder neu zu suchen – im Alltag, im Gebet, im Zweifel. Du bist mein Halt und meine Hoffnung. Amen.