Kennst du den, der treu ist?

Gerade in Krisenzeiten stellt sich oft die Frage: Auf wen oder was kann ich hoffen? Wer gibt mir Sicherheit? Worauf kann ich mich wirklich verlassen?
Ein gutes soziales Umfeld, Familie und Freunde sind dabei eine große Hilfe. Aber vielleicht hast du auch schon erlebt, dass Menschen dich enttäuscht oder sogar verlassen haben.

In uns Menschen steckt eine tiefe Sehnsucht nach Sicherheit – nach einem Ort oder einer Person, die beständig ist.
Doch manche Hoffnungen, die wir auf Menschen oder Umstände setzen, erfüllen sich nicht – oder sie zerbrechen mit der Zeit.
Aber es gibt einen, der uns nie verlässt: Gott selbst.

Psalm 9 ist ein Danklied Davids nach einem Sieg über seine Feinde. Er lobt Gott für sein gerechtes Handeln und seine Treue. David bezeugt: Gott vergisst die Unterdrückten nicht. Er ist ein sicherer Zufluchtsort in Zeiten der Not. (Vers 10)

Gott kennt die, die ihn suchen – und er lässt sie nicht im Stich.

Gott sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns Menschen. Wer zu ihm kommt, den wird er nicht abweisen, sondern als sein Kind aufnehmen.

Er ist verlässlich, treu und beständig.

Wer auf ihn vertraut, wird nicht enttäuscht – selbst wenn die Umstände schwierig sind.
Ich habe es selbst erlebt: Immer wieder hat mir Jesus inmitten von Herausforderungen seinen übernatürlichen Frieden geschenkt.

Gottes Name steht für sein Wesen: Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue.
Er ist ein Zufluchtsort für alle, die ihn aufrichtig suchen.

Wir sind Suchende – Menschen, die sich nach Halt, Sicherheit und Sinn sehnen.
Es braucht eine Beziehung zu Gott. „Die deinen Namen kennen“ heißt: ihn nicht nur vom Hörensagen kennen, sondern aus eigener Erfahrung.
Vertrauen wächst durch Begegnung mit Gott – und durch das Erinnern an seine Treue.
Hoffnung ist keine Theorie, sondern eine tragende Kraft, wenn wir Gott kennen.


💡 Wie kannst du Gott im Alltag suchen und Gemeinschaft mit ihm leben?

  • Lade Jesus in dein Herz ein. Übergib ihm dein Leben – denn er ist der Weg zum Vater. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ – Johannes 14,6
    Jesus ist für dich und mich am Kreuz gestorben. Er hat unsere Schuld getragen – und wer an ihn glaubt, hat freien Zugang zu Gott.
  • Suche Gott im Alltag: durch Gebet, Bibellesen, Lobpreis, Stille und ehrliche Gespräche mit ihm.
  • Erinnere dich an Gottes Treue – z. B. durch ein Tagebuch, in dem du aufschreibst, wie er dir geholfen hat.
  • Bewahre die Hoffnung, auch wenn sich nicht sofort alles ändert – denn du weißt, wer Gott ist.
  • Lerne Gottes Wesen kennen – beschäftige dich mit seinem Namen, seinem Charakter, seinem Handeln.
  • Teile deine Hoffnung mit anderen – sie trägt nicht nur dich, sondern kann auch anderen neuen Mut schenken.

Im Zweifel darf unser Gebet ganz einfach sein:
„Ich kenne dich, Herr – du wirst mich nicht verlassen.“

Gottes Segen,

Ulrike


🙏 Gebet

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In seiner Nähe liegt meine Stärke

1. Chronik 16,11 – „Fragt nach dem Herrn und nach seiner Stärke, sucht sein Angesicht allezeit!“

Als ich diesen Vers gelesen habe, hat er mich mitten ins Herz getroffen.
Wenn ich diesen Vers lese, spüre ich, wie Gott mein Herz berührt. Er ruft mir zu: „Komm zu mir. Ich bin da. Ich bin stark. Ich habe alles, was du brauchst.“ Und das tut so gut.

Dieser Vers steht in einem Lobgesang, den David singen ließ, als die Bundeslade – also das sichtbare Zeichen von Gottes Gegenwart – nach Jerusalem gebracht wurde. Es war ein Tag voller Freude und Dankbarkeit, ein Tag, an dem das ganze Volk Gott die Ehre gegeben hat. David erinnert das Volk daran, wie treu und mächtig Gott ist, und ruft es auf, Gott zu suchen und auf ihn zu vertrauen.

Gott ist stark. Seine Stärke ist größer als alles, was ich je begreifen kann. Er ist ein Gott, der sich nach Beziehung sehnt. Er will, dass wir zu ihm kommen – mit allem, was wir sind und haben: mit unserer Freude, aber auch mit unserer Schwäche, unseren Fragen, unserer Angst.

Gott ist nicht genervt, wenn ich ihn zum hundertsten Mal suche. Er wendet sich mir nicht ab. Im Gegenteil: Er wartet auf mich. Und wenn ich ihn suche, dann finde ich ihn. Vielleicht nicht immer so, wie ich es mir vorstelle – aber auf seine Weise, zur richtigen Zeit.

Wir sind dazu geschaffen, in Verbindung mit Gott zu leben. In seiner Nähe liegt unsere Kraft. Ich merke das so oft: Wenn ich versuche, alles alleine zu schaffen, komme ich schnell an meine Grenzen. Aber wenn ich mich an Gott wende, verändert sich etwas. Vielleicht nicht sofort die Umstände – aber ich verändere mich. Ich werde ruhig. Ich bekomme neuen Mut.

„Sucht sein Angesicht allezeit“ – das ist für mich eine Einladung, jeden Tag neu Gottes Nähe zu suchen. Nicht nur dann, wenn ich gerade nicht weiterweiß. Auch in den guten Momenten. Ich darf alles mit ihm teilen. Ich darf fragen, ich darf bitten, ich darf still sein.

Ich kann morgens sagen: „Herr, ich brauche dich heute. Zeig mir deinen Weg.“
Oder abends: „Danke, dass du da warst – in allem, was heute war.“
Ich darf Gott immer wieder neu Raum in meinem Leben geben. Er drängt sich nicht auf, aber er ist da – und wartet darauf, dass ich komme.

Gott kann so viel mehr tun, als ich mir vorstellen kann. Warum also sollte ich ihn nicht suchen? Warum sollte ich mich mit weniger zufriedengeben, wenn ich doch den Schöpfer des Himmels und der Erde an meiner Seite habe?


An dich, der du das hier liest:

Vielleicht fühlst du dich gerade schwach. Vielleicht hast du das Gefühl, dass Gott weit weg ist. Dann will ich dir sagen: Er ist da. Du darfst ihn suchen. Er hört dich. Und er ist stark – auch dann, wenn du es gerade nicht bist.
Mach dich auf den Weg. Sprich mit ihm. Öffne ihm dein Herz. Du wirst nicht enttäuscht werden.

Sei gesegnet,

Ulrike


Gebet:
Vater im Himmel,
ich danke dir, dass du ein Gott bist, der sich finden lässt.
Du bist nicht fern, du bist da – und du willst mit mir unterwegs sein.
Hilf mir, dich jeden Tag neu zu suchen.
Schenke mir Vertrauen, dass du mich hörst, wenn ich rufe.
Zeig mir dein Angesicht und erfülle mich mit deiner Kraft.
Ich will mit dir leben – allezeit.
Amen.


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