Bei Gott bin ich sicher – immer

„Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist! Wohl dem, der auf ihn traut!“
(Psalm 34,9)


Es gibt viele Dinge im Leben, auf die ich mich nicht wirklich verlassen kann. Gefühle kommen und gehen. Menschen enttäuschen. Situationen verändern sich schneller, als ich manchmal hinterherkomme. Und gerade dann brauche ich einen festen Anker – einen Ort, an dem ich sicher bin, einen, der sich nicht verändert.

Dieser Ort ist Gott.

Bei ihm finde ich Zuflucht – nicht nur dann, wenn alles gut läuft, sondern gerade auch in den schweren Zeiten. Wenn Sorgen drücken, wenn Unsicherheit mich umgibt, wenn ich nicht mehr weiß, wie es weitergeht – dann kann ich zu ihm kommen.

„Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist!“ – dieser Vers lädt mich ein, Gott selbst zu erleben. Nicht nur von ihm zu hören oder über ihn zu lesen, sondern ihn wirklich zu erfahren. Seine Güte, seine Nähe, seinen Trost, seine Treue.

Ich habe erlebt: Gott ist zuverlässig. Er verändert sich nicht. Während um mich herum alles ins Wanken gerät, bleibt er dasselbe Fundament – gestern, heute und in Ewigkeit.

Nur auf ihn kann ich bauen.

Ich muss nicht stark sein, ich darf schwach sein bei ihm. Ich darf ihm alles sagen, meine Ängste, meine Zweifel, meine Fragen. Und ich weiß: Er hört zu. Er versorgt mich – auch in Zeiten, in denen ich selbst nicht weiß, wie es weitergehen soll.

Gott ist gut. Er ist treu. Und er lädt uns ein, ihm zu vertrauen.

Vielleicht fühlt sich gerade manches unsicher an in deinem Leben. Vielleicht stehst du vor einer ungewissen Zukunft. Dann möchte ich dir heute sagen: Du darfst dich auf Gott stützen. Er trägt dich. Er lässt dich nicht allein.

Vertrau ihm. Und erlebe selbst, wie freundlich er ist.

Gebet:
Herr, du bist meine Zuflucht, mein sicherer Ort. Bei dir finde ich Halt, wenn alles andere unsicher ist. Du bist treu und gut – immer. Hilf mir, dir zu vertrauen, gerade dann, wenn ich nichts mehr verstehe. Danke, dass ich dich erleben darf. Amen.

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Erinnere dich an seine Wunder

„Ich denke an deine großen Taten, Herr, ich erinnere mich an die Wunder von früher.“ – Psalm 77,12

Kennst du diese Tage, an denen dein Herz schwer ist und du das Gefühl hast, Gott sei weit weg? Du betest, aber es fühlt sich an, als käme keine Antwort. Deine Gedanken kreisen, die Sorgen drücken, und du fragst dich: Wo bist du, Gott?

Genau in solchen Momenten kann dieser Vers aus Psalm 77 zu dir sprechen. Der Psalmbeter ist selbst in einer tiefen Krise. Er ringt mit Gott, stellt Fragen, fühlt sich verlassen. Aber dann trifft er eine Entscheidung: Ich erinnere mich an das, was du getan hast, Herr. Er blickt zurück – auf Gottes Taten, auf Wunder, auf seine Treue.

Auch du darfst dich erinnern. An Situationen, in denen Gott dich durchgetragen hat. An Gebete, die er erhört hat. An Zeiten, in denen du seine Nähe gespürt hast. Vielleicht sind es kleine Zeichen, ein Wort zur rechten Zeit, ein Mensch, der für dich da war, ein Moment der tiefen inneren Ruhe mitten im Sturm.

Wenn du zurückblickst, wird dir bewusst: Gott war schon so oft an deiner Seite. Er hat dich nie verlassen. Er hat dich geführt – durch tiefe Täler und über hohe Berge. Und er wird es wieder tun. Denn er ändert sich nicht. Seine Treue bleibt.

Was dieser Vers dir über Gott sagt:
Gott ist ein Gott der Geschichte – und deiner Geschichte. Er hat nicht nur früher Wunder getan, er wirkt auch heute noch. Er sieht dich, er hört dich, er meint es gut mit dir. Auch wenn du ihn gerade nicht fühlst, ist er da.

Was er dir über dich selbst sagt:
Du vergisst leicht, was Gott schon alles getan hat. In schweren Zeiten verlierst du manchmal den Blick für das, was hinter dir liegt. Aber du darfst dich bewusst entscheiden: Ich erinnere mich. Ich halte fest an dem, was ich mit Gott erlebt habe.

Was du im Alltag tun kannst:
Mach dir Gottes Wirken wieder bewusst. Vielleicht hilft es dir, dir schöne Erlebnisse mit Gott aufzuschreiben oder ein kleines „Erinnerungstagebuch“ zu führen. Lies alte Gebetsnotizen durch oder sprich mit anderen über das, was ihr mit Gott erlebt habt. Solche Erinnerungen schenken dir neue Hoffnung – gerade dann, wenn es dunkel ist.

Sei gesegnet,

Ulrike

Gebet:
Herr Jesus Christus, ich will mich erinnern an das, was du in meinem Leben getan hast. Du hast mich getragen, mir neue Kraft geschenkt, mir geholfen, wenn ich nicht weiterwusste. Danke für deine Treue. Hilf mir, nicht zu vergessen, wie gut du bist. Und schenke mir neuen Mut für das Heute, getragen von dem, was du schon gewirkt hast. Amen.

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Kennst du den, der treu ist?

Gerade in Krisenzeiten stellt sich oft die Frage: Auf wen oder was kann ich hoffen? Wer gibt mir Sicherheit? Worauf kann ich mich wirklich verlassen?
Ein gutes soziales Umfeld, Familie und Freunde sind dabei eine große Hilfe. Aber vielleicht hast du auch schon erlebt, dass Menschen dich enttäuscht oder sogar verlassen haben.

In uns Menschen steckt eine tiefe Sehnsucht nach Sicherheit – nach einem Ort oder einer Person, die beständig ist.
Doch manche Hoffnungen, die wir auf Menschen oder Umstände setzen, erfüllen sich nicht – oder sie zerbrechen mit der Zeit.
Aber es gibt einen, der uns nie verlässt: Gott selbst.

Psalm 9 ist ein Danklied Davids nach einem Sieg über seine Feinde. Er lobt Gott für sein gerechtes Handeln und seine Treue. David bezeugt: Gott vergisst die Unterdrückten nicht. Er ist ein sicherer Zufluchtsort in Zeiten der Not. (Vers 10)

Gott kennt die, die ihn suchen – und er lässt sie nicht im Stich.

Gott sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns Menschen. Wer zu ihm kommt, den wird er nicht abweisen, sondern als sein Kind aufnehmen.

Er ist verlässlich, treu und beständig.

Wer auf ihn vertraut, wird nicht enttäuscht – selbst wenn die Umstände schwierig sind.
Ich habe es selbst erlebt: Immer wieder hat mir Jesus inmitten von Herausforderungen seinen übernatürlichen Frieden geschenkt.

Gottes Name steht für sein Wesen: Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue.
Er ist ein Zufluchtsort für alle, die ihn aufrichtig suchen.

Wir sind Suchende – Menschen, die sich nach Halt, Sicherheit und Sinn sehnen.
Es braucht eine Beziehung zu Gott. „Die deinen Namen kennen“ heißt: ihn nicht nur vom Hörensagen kennen, sondern aus eigener Erfahrung.
Vertrauen wächst durch Begegnung mit Gott – und durch das Erinnern an seine Treue.
Hoffnung ist keine Theorie, sondern eine tragende Kraft, wenn wir Gott kennen.


💡 Wie kannst du Gott im Alltag suchen und Gemeinschaft mit ihm leben?

  • Lade Jesus in dein Herz ein. Übergib ihm dein Leben – denn er ist der Weg zum Vater. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ – Johannes 14,6
    Jesus ist für dich und mich am Kreuz gestorben. Er hat unsere Schuld getragen – und wer an ihn glaubt, hat freien Zugang zu Gott.
  • Suche Gott im Alltag: durch Gebet, Bibellesen, Lobpreis, Stille und ehrliche Gespräche mit ihm.
  • Erinnere dich an Gottes Treue – z. B. durch ein Tagebuch, in dem du aufschreibst, wie er dir geholfen hat.
  • Bewahre die Hoffnung, auch wenn sich nicht sofort alles ändert – denn du weißt, wer Gott ist.
  • Lerne Gottes Wesen kennen – beschäftige dich mit seinem Namen, seinem Charakter, seinem Handeln.
  • Teile deine Hoffnung mit anderen – sie trägt nicht nur dich, sondern kann auch anderen neuen Mut schenken.

Im Zweifel darf unser Gebet ganz einfach sein:
„Ich kenne dich, Herr – du wirst mich nicht verlassen.“

Gottes Segen,

Ulrike


🙏 Gebet

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Dankbarkeit verändert mein Herz

Ich will den HERRN loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat

Diesen Vers aus Psalm 103,2 trage ich in meinem Herzen. Er erinnert mich daran, wie wichtig es ist, nicht zu vergessen, was Gott schon alles in meinem Leben getan hat – besonders in schwierigen Zeiten.

Psalm 103 ist ein Lied des Königs David, voller Lob und Dankbarkeit für Gottes Güte. David beginnt den Psalm mit den Worten: „Lobe den HERRN, meine Seele!“ Er zählt auf, wie Gott vergibt, heilt, rettet und mit Gnade und Barmherzigkeit erfüllt. David wusste, dass es gut für seine Seele war, sich daran zu erinnern, wie treu und gütig Gott ist.

Gott ist ein guter Gott. Er vergisst uns nicht, selbst wenn wir ihn manchmal aus den Augen verlieren. Er handelt in Liebe, auch wenn wir es in schweren Momenten nicht sofort erkennen. In meinem Leben habe ich erlebt, wie er mich durch Täler geführt hat, wie er mir Kraft gegeben hat, als ich schwach war, und wie er Umstände zum Guten gewendet hat – oft anders, als ich es erwartet hätte, aber immer in seiner Weisheit und Liebe.

Ich merke, wie schnell ich vergesse. In schwierigen Zeiten neige ich dazu, mich auf das Problem zu konzentrieren und nicht auf die vielen Wege, wie Gott mich in der Vergangenheit schon getragen hat. Manchmal scheint die Herausforderung so groß, dass ich nicht mehr sehe, was Gott bereits getan hat. Doch dieser Vers erinnert mich daran, bewusst innezuhalten und zu danken.Was kann ich im Alltag tun?

Ich möchte mir Zeit nehmen, um mich an Gottes Treue zu erinnern. Vielleicht, indem ich ein Dankbarkeitstagebuch führe oder bewusst im Gebet ausspreche, was Gott schon alles getan hat. Auch in Gesprächen mit Freunden kann ich von seinen Wundern erzählen – denn Dankbarkeit verändert mein Herz.

Ein Gebet

Herr, danke für all das Gute, das du in meinem Leben getan hast. Hilf mir, nicht zu vergessen, wie oft du mich getragen hast. Auch wenn Sorgen oder Probleme mich herausfordern, möchte ich meinen Blick auf dich richten und dich loben. Amen.

Vielleicht geht es dir ähnlich – dass du manchmal vergisst, wie treu Gott ist. Dann lade ich dich ein, heute bewusst zurückzublicken. Wofür kannst du ihm danken?

Gottes Segen

Ulrike

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